Erziehungsberatung (§ 28 SGB VIII)
Erziehungsberatungsstellen und andere Beratungsdienste und -einrichtungen sollen Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme und der zugrunde liegenden Faktoren, bei der Lösung von Erziehungsfragen sowie bei Trennung und Scheidung unterstützen. Dabei sollen Fachkräfte verschiedener Fachrichtungen zusammenwirken, die mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen vertraut sind.
Eine positive Veränderung und Entwicklung der Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Familien ist unser vorrangiges Ziel in der Familienberatung. Die Qualität der Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern ist ein wesentlicher Faktor für die psychische Gesundheit der einzelnen Familienmitglieder, weshalb wir besonderen Wert auf den Bereich der Kommunikation innerhalb der Familie legen.
Zu den Methoden und Techniken unseren Handelns zählen die Familienrekonstruktion, die Arbeit mit Metaphern, Meditation, Tranceinduktion, dem Genogramm und der Timeline. Auch die Idee der Zirkularität und die zirkulären Fragen, sowie Familienrituale werden aufgegriffen.
Psychische Belastungen von Klienten werden innerhalb der Familientherapie nicht isoliert gesehen, sondern das Verhalten aller Familienmitglieder wird in die Betrachtung mit einbezogen.
In der Therapie sollen die »Selbstheilungskräfte« der Familie mobilisiert werden . Somit wird es der Familie möglich, einen Großteil ihrer Probleme ohne andauernde therapeutische Unterstützung zu lösen.
Unsere Vorstellung des Menschen ist, dass er von Grund auf gut und in der Lage ist, die Schwierigkeiten des Lebens in einer Weise zu bewältigen, die auf Respekt und Liebe basiert, wenn der Betreffende die Möglichkeit hat, sich wirklich frei zu entscheiden.
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Familientherapie und Beratung
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